Exkurs: Beschneidungsdebatte – Call for Papers

Hallo Miteinander!

Wir wollen ein bisschen experimentieren.

Weil die Debatte um die Beschneidung von Jungen sehr heiß geführt wird, und wir kaum erwarten können auch was dazu zu sagen, haben wir beschloßen das auch zu tun.

Uns ist aufgefallen, dass in den Medien alles diskutiert wird, nur nicht die Beschneidung.

Wir wollen, dass jetzt mal versuchen und ihr könnt nächste Woche zumindest zwei Beiträge von unserer Seite erwarten, die das Thema aufnehmen und beleuchten und argumentieren. Lösungen kriegt ihr selbstverständlich keine.

Wer auch was beizutragen hat, darf hier gerne veröffentlichen. Alle Meinungen sind erlaubt, selbstverständlich außer rassistischen, antisemitischen, islamophoben oder sonstigen Äußerungen, die sich menschenfeindlich auf Gruppen beziehen.

Zynismus und Ironie sind allerdings schon erlaubt, auch wenn man vorsichtig damit sein muss!

Für uns ist es ein unwiderlegbarer Fakt, dass Moslems, Juden und viele andere Menschen, die irgendwie besonders sind,  in Deutschland leben. Hier geht es uns ums Zusammenleben, nicht ums Trennen. Das heisst allerdings nicht, dass man sich nicht eindeutig positionieren darf.

Wer also was beitragen will und dem es wichtig ist, dass Menschen trotz aller Konflikte zusammenleben können, darf uns gerne seinen Kommentar schicken unter: grenzgaengerunteruns[at]hotmail.de

Wir gehen auch mal davon aus, dass auch keiner ein großes Problem damit hat, dass wir uns von unserer eigentlichen Thematik etwas entfernen.

Wir sind gespannt!

Simon Oschwald

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2 Gedanken zu „Exkurs: Beschneidungsdebatte – Call for Papers

  1. Gut, dann fange ich mal an.

    Ich bin eindeutig gegen die Beschneidung von Babys und Kleinkindern aus religiösen Gründen.

    1. Selbstverständlich ist es eine Körperverletzung, dagegen können nicht mal die Befürworter etwas sagen.

    2. Diese Körperverletzung wäre nur gerechtfertigt, wenn sie notwendig wäre, um Schaden vom Kind abzuwenden. Das Gegenteil ist hier allerdings der Fall. Hier wird ohne jegliche medizinische Indikation beschnitten. Die Risiken sind real. Negative Folgen ebenfalls. Der Nutzen ist in unserer heutigen Zeit marginal bis nicht vorhanden. Unnötige Operationen, wie diese, müssen die Personen selbst in Auftrag geben, wenn sie alt genug sind, nicht die Eltern.

    3. Wo zieht man die Grenze? Von radikalen Islam-Anhängern wird die Scharia gepredigt. Hier kommt zum Beispiel das Abhacken der Hände vor. Das wäre eine Körperverletzung aus religiösen Gründen. Man könnte auch die Beschneidung von Mädchen erwähnen. Warum sollte das nicht mit der gleichen Argumentation erlaubt werden? Es ist sicherlich so, dass die Folgen bei diesen Schädigungen stärker sind, aber wie gesagt: wo ist die Grenze?
    Der Rechtsstaat muss Ausnahmen sehr gut begründen. Tradition, Religion etc. ist wie obige Beispiele zeigen, keine ausreichenden Begründungen. Ansonsten gilt immer noch die Gleichbehandlung vor dem Gesetz.

    4. Zum Schluss noch eine Frage an die betroffenen Religionen: Warum wartet ihr nicht einfach, bis das Kind volljährig ist, und stellt ihm dann frei, sich beschneiden zu lassen?
    Warum meint ihr, dass der Schöpfergott den Menschen fehlerhaft mit Vorhaut geschaffen hat? Wollte er Männer ohne Vorhaut, hätte er sie so gemacht? Eigentlich ist das Blasphemie. Ihr behauptet damit, dass Gott unfähig war, den Menschen so zu schaffen, wie er es für richtig hält.

    Das wars fürs erste.

    Viele Grüße

  2. Warum wartet man nicht generell mit Bevormundung in religiösen Belangen bis Kinder/Jugendliche überhaupt selbst entscheiden können?
    Dann wäre es auch kein Problem der Körperverletzung mehr, da jeder einigermaßen selbst reflektiert entscheiden könnte ob er das möchte oder auch nicht. Einzig die Komponente des sozialen Drucks, dem dann Kinder/Jugendliche ausgesetzt sind, sind zu überdenken.

    In diesem Sinne schließe ich mich Alien gerne an 🙂

    Liebe Grüße,

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